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Liebe Leserinnen und Leser,


die UNO hat einen wichtigen Schritt in Richtung Anerkennung von Klimageflüchteten getan: Der dem UN-Pakt über bürgerliche und politische Menschenrechte zugeordnete Ausschuss befand am 21.01.2020, die Flucht vor den Folgen des Klimawandels könnte künftig einen Asylgrund darstellen. Die ASW begrüßt diese Bewegung auf UN-Ebene, obwohl wir wissen, wie weit der Weg vom Beschluss eines Menschenrechtsausschusses hin zu einer von der Staatengemeinschaft anerkannten internationalen Regelung ist.  

Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass die meisten durch den Klimawandel ihrer Existenzgrundlage beraubten Menschen weiterhin im eigenen Land migrieren werden. Zudem gibt es zahlreiche Menschen, die aufgrund extremer Armut keinen Spielraum für Mobilität haben. Sowohl Migrant*innen als auch die zum Ausharren verdammten Menschen werden weiterhin die Folgen des CO2-Ausstoßes Europas, der USA und der Schwellenländer ausbaden müssen. Konsequenter Klimaschutz wäre für sie die beste Hilfe.

Ihr ASW-Newsletterteam


Video Amazonien: Wie indigene Frauen den Wald verteidigen

Erst die Waldbrände in Amazonien im Spätsommer 2019 haben die Aufmerksamkeit der Welt auf das Drama gelenkt, das sich in Brasilien abspielt. Die aktuelle Regierung Bolsonaro erlaubt der Agrar- und Rohstoffindustrie den Zugriff auf immer mehr indigene Territorien. Unser deutsch untertiteltes Video zeigt, wie die Menschen vor Ort sich wehren.

Zum Video:

Klimawandelfolgen in Indien: Wer geht, wer muss bleiben?

Unser Beitrag zeigt am Beispiel Indiens, dass von den Folgen des Klimawandels zwar viele Menschen betroffen sind, aber längst nicht alle zu Klimamigrant*innen werden. Von der Tendenz her migrieren ärmere Menschen nur temporär und eher in den Nahbereich. Fernere Migrationsziele werden von vergleichsweise wenig Menschen angesteuert.
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Recht auf Gehen, Recht auf Bleiben: Das Themenheft der ASW jetzt als PDF

Binnenmigrationen und regionale Migrationen sind weit häufiger als interkontinentale Flucht- und Wanderungsbewegungen. Die Beiträge unseres Themenheftes gehen den aktuellen Migrationsmustern in Ländern des subsaharischen Afrika, in Indien und Brasilien nach. 

Heft als PDF herunterladen:

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