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Liebe Leser*innen,

die Welt ist heruntergefahren, aber der Klimawandel macht keine Pause. Der verheerende Zyklon, der vor zwei Wochen im Osten Indiens gewütet hat, war wie ein Weckruf: Die Klimawandelfolgen töten Menschen auf der Südhalbkugel  bereits jetzt. Sie erfordern von den Staaten dieser Welt ein nicht weniger entschlossenes Handeln als bei der Eindämmung der Coronapandemie.
Heute leben wir auf der Nordhalbkugel, wo der Klimawandel vor allem verursacht wird,  (noch) in einer Komfortzone. Indien ist uns auf der Zeitschiene voraus: Dort vernichten häufigere Dürren, unvorhersehbare Regenfälle und Zyklone längst Millionen bäuerlicher Existenzen. Zyklon Amphan hat dies aktuell in Indiens nordöstlicher Küstenregion und Bangladesh getan. 3 Millionen Menschen wurden aus ihren Dörfern evakuiert und in Lager gebracht, mehr als 100 Tote wurden gezählt. Das Zusammentreffen dieser Katastrophe mit der Coronapandemie ist besonders besorgniserregend.

Anstrengungen der ASW-Partner*innen in den vergleichsweise wenig vom Sturm betroffenen Projekten in Odisha richten sich weiterhin auf Corona-Prävention und die notwendige Lebensmittelverteilung an Wanderarbeiter und die von ihrem Einkommen abhängigen Familien. Gleichzeitig geht die langfristige Arbeit weiter. Mit neuen einkommensschaffenden Maßnahmen soll für die Menschen in den Dörfern wieder eine Perspektive entstehen.

Mitbedingt durch Dürren und Überschwemmungen waren in den vergangenen Jahren viele Männer zur Arbeitsmigration gezwungen. ASW-Partnerorganisationen tragen dazu bei, dass sich weniger auf den Weg machen müssen.
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Lieferkettengesetz jetzt - Appell an die Bundesregierung

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