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Liebe Leser*innen,

auch deutsche Unternehmen verletzen im Ausland die Menschenrechte. Freiwillige Vereinbarungen zur Einhaltung von Schutzbestimmungen für Arbeiter*innen haben bislang zu wenig geführt, wie eine von der Bundesregierung beauftragte Befragung zeigt. Nur etwa 20 Prozent der deutschen Unternehmen halten die notwendigen Anforderungen entlang ihrer gesamten Lieferkette ein.

Die Ministerien für Entwicklungszusammenarbeit und für Arbeit kündigten Konsequenzen an. "Jetzt greift der Koalitionsvertrag für ein Lieferketten-Gesetz. Ziel ist ein Abschluss noch in dieser Legislaturperiode“, sagte z.B. Gerd Müller.

Der Entwicklungsminister hat das Projekt Lieferkettengesetz jüngst erneut verteidigt. Im ersten Schritt seien alle Unternehmen bis 500 Mitarbeiter ausgenommen, beschwichtigte er besorgte Wirtschaftsvertreter.

Um das Gesetzesprojekt zu beschleunigen und zu verhindern, dass es verwässert wird, haben bislang über 220.000 Menschen eine Petition für ein Lieferkettengesetz unterzeichnet, etliche von ihnen über die ASW-Homepage. Das Ziel sind 222.222 Unterschriften. 

Bitte unterzeichnen auch Sie diese Petition.

Ihr ASW-Newsletter-Team

Geschlechtergerechtigkeit in globalen Lieferketten  

Die ASW hat im Bündnis mit 11 anderen Organisationen Forderungen zu Geschlechtergerechtigkeit in den globalen Lieferketten veröffentlicht. Denn Frauen leiden in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen anders als Männer und sind oft zusätzlich sexueller Belästigung ausgesetzt.   

Das Papier als PDF:

Indien: Corona, Monsun und Abbau von Arbeitsrechten 

Indienweit geht die Zahl der Covid19-Infektionen nach oben – längst auch in ländlichen Gebieten. Um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern, haben einige Bundesstaaten mit dem Abbau von Arbeitsrechten begonnen. Und Tagelöhner sollen nun noch geringere Löhne bekommen.

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Senegal: Landgrabbing in Coronazeiten

Immer wieder werden senegalesische Bauern Opfer von Landgrabbing durch große Agrarunternehmen. Solche Ungerechtigkeiten verschlimmern sich aktuell. Denn die Corona-Einschränkungen haben zu einem Stillstand im Justizsystem geführt - Landstreitigkeiten können nicht direkt entschieden werden. 

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