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Liebe Leser*innen,

"Ich bin leider nicht in der Lage dieses Krebsgeschwür namens NGO`s zu töten." Das sind die Worte des rechtsextremen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. Sie sind der zugespitzte, hasserfüllte Ausdruck einer weltweiten Entwicklung, bei der politische Machthaber kritische Stimmen aus der Zivilgesellschaft mundtot machen wollen.

Wir sehen diese Tendenz in EU-Ländern, wir sehen sie ausgeprägter in der Türkei, in Russland und anderswo. Wir sehen sie in unserem Projektland Indien, wo NGOs bürokratische Hindernisse in den Weg gelegt werden, um die solidarische Unterstützung aus dem Ausland zu beschränken. Und eben in Brasilien, wo die Regierung plant, die Arbeit der NGOs, die die ökologisch sensible Amazonasregion verteidigen, zu unterbinden.

Es ist daher wichtig den Druck auf die Zivilgesellschaft bei jeder Gelegenheit öffentlich zu machen. Umso mehr freut es uns, dass unsere Partnerin Alessandra Korap Munduruku, die mutige Kämpferin für den Amazonaswald und die Rechte indigener und traditioneller Gemeinschaften, von den Leser*innen der „taz“ den diesjährigen Panter Preis bekommen hat. Mehr lesen:

Ihr ASW-Newsletterteam
Gemeinsam für Klimaschutz und weltweite Gerechtigkeit

Die Folgen der Klimaveränderungen sind für viele Menschen des globalen Südens längst existenzbedrohend. ASW-Partner in Togo und Brasilien erarbeiten mit betroffenen Bäuerinnen Wege, dem Klimawandel durch ökologische Anbaumethoden oder nachhaltige Nutzung von Babaçupalmen etwas entgegenzusetzen.

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Indiens lokale NGOs kämpfen um ihre Existenz

Seit Wochen sind indische NGOs und ihre Unterstützer*innen in Europa in Sorge. Denn die Regierung hat für den Erhalt ausländischer Gelder neue bürokratische Hürden errichtet. Für einige Organisationen bringen sie die Förderung ganz zum Erliegen.

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Krieg in der Westsahara - Die UNO hat komplett versagt

Die UNO ist in ihrem Bemühen um einen dauerhaften Frieden in der Westsahara komplett gescheitert. Marokko und die sahrauische Befreiungsfront Polisario befinden sich wieder im Krieg. Der UN war es nach dem Ausscheiden des Sondergesandten für die Westsahara, Horst Köhler, nicht einmal gelungen, einen Nachfolger zu benennen.

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Digitale Reise ins ASW-Projektland Senegal

Unser Referent für Westafrika, Boubacar Diop, wird am Dienstag 01.12.2020, 19 Uhr über die aktuelle Situation im Senegal berichten und die ASW-Projekte vorstellen. Aus dem Senegal dazu geschaltet ist unser Partner Nestor Bianquinch. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Zur Anmeldung

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