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Liebe Leser*innen,  

die Hiobsbotschaften, die uns täglich von unseren brasilianischen Partner*innen erreichen, reißen nicht ab. Präsident Bolsonaro will den Besitz von Waffen erleichtern und der Umweltminister verbündet sich ausgerechnet mit jenen Politiker*innen, die geschützte indigene Territorien für den Bergbau öffnen wollen.
Der Druck auf unsere Partner*innen ist enorm, politisch und persönlich. Organisationen werden gezielt öffentlich verleumdet, engagierte Aktivist*innen mit dem Tod bedroht.
Und dies alles mitten in der Corona-Krise. Die Regierung verharmlost das Virus und bekommt die Lage nicht in den Griff. Dabei sind die Folgen allgegenwärtig. Die Lage in den indigenen Gebieten ist zum Teil dramatisch, mit hohen Infektionszahlen und Toten. Insbesondere in Amazonien ist das Gesundheitssystem längst überlastet.Zivilgesellschaftliche Arbeit ist fast nicht  mehr möglich. Sie lebt von den Menschen, die sich vernetzen, demonstrieren, öffentlich zu Wort melden.
Immerhin haben es indigene Gemeinschaften wenigstens geschafft, prioritär in die begonnenen Impfaktivitäten aufgenommen zu werden. Ein mutiger Kampf in einem Land, dessen rechtsextreme Regierung nur darauf aus ist, Organisationen der Zivilgesellschaft weiter zu schwächen. Unsere Partner brauchen unsere solidarische Unterstützung dringender denn je.

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Die Klimakatastrophe im Amazonas

In Amazonien hat die Kettenreaktion, vor der uns die Wissenschaft schon lange warnt, bereits begonnen: Entwaldung, Austrocknung, Waldbrände und schließlich Freisetzung großer Mengen CO2. Der globale Klimawandel wird dadurch beschleunigt.

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E-Mail-Aktion: Die Westsahara verlangt den ganzen Einsatz der UNO

Der letzte Kolonialkonflikt Afrikas muss endlich gelöst werden. Marokko blockiert noch immer ein Referendum und beutet völkerrechtswidrig die Ressourcen der Westsahara aus. Seit November 2020 sind die Konfliktparteien sogar wieder im Krieg. Die UNO muss jetzt tätig werden und einen Sondergesandten bestellen.

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Indisches Filmfestival zeigt Bäuerinnen mit Selbstbewusstsein

Frauen als Nahrungsproduzentinnen und Frauensolidarität – zwei Film-Wochenenden im März und April stehen in ihrem Zeichen. Das indische Festival “Rising Gardens“, Teil der Frauenkampagne „One Billion Rising“, vermittelt einen Eindruck von der Stärke dieser Frauen (In Englisch).

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Der Gesetzentwurf zum Lieferkettengesetz ist nur ein Anfang

Nach viel Druck aus der Zivilgesellschaft gibt es nun endlich ein Gesetz zur Verpflichtung von Unternehmen auf die Menschenrechte. Doch die Sorgfaltspflichten der Firmen reichen nicht bis ans Ende der Lieferkette, Geschädigte können keinen Schadensersatz einklagen. Der Kompromiss muss nachgebessert werden.

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