Krisen, Corona und Repression. Für bessere Smartphonedarstellung klicken Sie hier.

Liebe Leserinnen und Leser,

vor fünf Jahren feierte die größte Demokratie der Welt 70 Jahre Unabhängigkeit. Es gäbe schon gewisse Erfolge zu feiern, sagte uns damals die indische Frauenrechtlerin Rukmini Rao. Heute äußert sie sich deutlich kritischer. In allen globalen Rankings und Indizes zur menschlichen Entwicklung ist Indien zurückgefallen, beklagte sie in einem Vortrag im Mai für den digitalen Dienstag der ASW. Und das sei nicht allein eine Folge der Corona-Pandemie, die auch Indien nun im dritten Jahr im Griff hält. Die neoliberale Wirtschaftspolitik und der hindunationalistische, die Gesellschaft spaltende Kurs der Regierung haben zu den dokumentierten Verschlechterungen geführt, so ihre Überzeugung.

Und dennoch gibt es Lichtblicke. So haben Indiens Frauen ihren Kampfesmut nicht verloren. Seite an Seite oder als Teile der Bewegungen der marginalisierten Gruppen treten sie ungebrochen gegen Verarmung, Diskriminierung und den Abbau von Rechten ein. Sie waren 2020/21 auch bei den Massenprotesten der Bauern dabei, die die Regierung Ende November 2021 zur Rücknahme einer umstrittenen Agrarreform veranlassten.

Dieser Erfolg war extrem wichtig für alle, die sich für ein demokratisches und sozial gerechtes Indien einsetzen, also auch für die Partnergruppen der ASW in sechs indischen Bundesstaaten.

Lesen Sie, wie ASW-Partner in Bihar die Frauen in der Anlage von Gemüsegärten schulen und so die Ernährungslage ganzer Gemeinschaften verbessern. Jetzt lesen:

Unser Newsletter bilanziert außerdem die beiden Corona-Jahre in Indien und informiert über den Widerstand von Togos Zivilgesellschaft gegen die in der Pandemie angewachsene Repression.

Ihr ASW-Newsletterteam

 
Die gesellschaftlichen Folgen von zwei Pandemie-Jahren in Indien

Indiens Gesellschaft leidet noch immer stark unter den ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie - die meisten Einbußen haben Kinder und Frauen der unteren Schichten, der Dalits, Adivasi, Kleinbäuer:innen und Tagelöhner:innen. 

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ASW-Partner in Togo bleiben auch in der Pandemie wehrhaft gegen die Diktatur

In der Corona-Pandemie hat Togos Diktatur die Repression noch verstärkt. Die ASW-Partnerorganisationen FCTD und CACIT haben neue Wege gefunden, um für einen demokratischen Wandel zu mobilisieren. 

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Präsenz-Veranstaltung der ASW zur Lage in Burkina Faso in Berlin

Am 21. Juni ist unser Partner Ouiry Sanou von Burkinas demokratischer Jugendorganisation ODJ in Berlin. Auf einer ASW-Veranstaltung wird er über die politische und sozio-ökonomische Situation in dem destabilisierten Land berichten. 

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