Hirse und Mangroven gegen den Klimawandel - Für bessere Smartphonedarstellung klicken Sie hier:

Liebe Leser:innen,

wir leisten uns ein Schneckentempo beim Klimaschutz. Doch jedes verlorene Jahr und jedes Zehntel Grad an Erderwärmung fordern vor allem im globalen Süden immer mehr Opfer. 2022 waren allein in Pakistan 33 Mio. Menschen (1/7 der Bevölkerung) von einer großen Monsunflut betroffen und 1.700 verloren ihr Leben. Kein Grenzfall des Möglichen, wie die Klimaforschung belegt hat.

Der Extrem-Monsun war, weil Heißluft mehr Wasser aufnimmt, durch eine vorangegangene Hitzewelle begünstigt. Und Hitzewellen sind aktuell, bei einer Erwärmung von bislang nur 1,1 Grad über Vorindustrieniveau, in Indien und Pakistan 30 Mal wahrscheinlicher als früher. 

Jedes Zehntelgrad mehr an Erderwärmung macht somit menschliches Leid, vor allem durch die Zerstörung bäuerlicher Existenzen, wahrscheinlicher. Gerade daher lohnt es sich umgekehrt, um jedes Zehntelgrad weniger zu kämpfen, auch dann, wenn die 1,5 Grad Obergrenze vielleicht nicht mehr zu halten sein sollte. Dieses Wissen ist gerade für die internationale und lokale Klimabewegung, für verantwortlich handelnde Politiker:innen und auch für uns, die ASW, eine wichtige Antriebsquelle.

Gleichzeitig suchen wir zusammen mit unseren Partner:innen nach einem Plan, wie dem bereits stattfindenden Klimawandel begegnet werden kann. An erster Stelle stehen dabei Strategien der Anpassung in der Landwirtschaft. Im Senegal z.B. pflanzen Dorfgruppen Mangroven an, um ihre Ökosysteme und die Fischbestände zu schützen. In Indien sowie in drei afrikanischen Projekt-Ländern sichern Kleinbäuer:innen mit dürreresistenten Hirsesorten ihre Grundernährung. „Ich freue mich, dass die Bedeutung dieses robusten und nährstoffreichen Getreides nun auch durch die UNO anerkannt wird“, so zuletzt die indische ASW-Partnerin Rukmini Rao bei einem Besuch in Berlin.

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UNO-Jahr der Hirse: ASW-Partner sind der Welt voraus

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Senegal: Mangroven aufforsten, Ernährung sichern

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Ihre Unternehmensspende – Soziale Verantwortung wahrnehmen

Gewinnorientierung und Verantwortungsbewusstsein müssen sich nicht ausschließen. Deshalb spenden viele Unternehmen ca. 1 % ihres jährlichen Umsatzes. Bis Weihnachten ist es nun nicht mehr lang hin: Führen Sie selbst ein Unternehmen oder sind Sie Mitarbeiter:in einer Firma, die sich am Ende des Jahres immer ein Spendenprojekt aussucht? Dann schlagen Sie doch einmal die ASW für Ihre Weihnachtsspende vor!

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