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Drei indische Personen pflanzen einen Setzling in die Erde

Liebe Leser:innen,

täglich erreichten uns dieses Jahr Meldungen über Klimakrise, Krieg und Gewalt, über Vertreibung und Flucht, Armut und Ungerechtigkeit. In einer so krisengeschüttelten Zeit fällt es nicht leicht, die Hoffnung zu bewahren. Genau deshalb möchten wir Sie zum Jahresende einladen, den Blick bewusst dorthin zu richten, wo trotz aller Herausforderungen Hoffnung keimt. Gerade in der Weihnachtszeit, in der wir über Licht, Hoffnung und Verbundenheit sprechen, lohnt es sich, auf die Orte zu schauen, an denen neue Wurzeln entstehen. Dort, wo Menschen im Kleinen an Veränderungen arbeiten – entschlossen, kreativ und oft unter schwierigsten Bedingungen.

Koordinator von FASE mit Blick auf die Setzlinge

Ein solcher Ort ist das nordöstliche Amazonasgebiet in Brasilien. Gemeinsam mit unserem Partner FASE und dem Zentrum TIPITI entstehen hier Räume, in denen Frauen und junge Menschen in Agrarökologie, Nahrungsmittelsicherheit und Vermarktung ausgebildet werden. In der großen Baumschule des Zentrums werden Setzlinge gezogen, gepflegt und an die teilnehmenden Familien verteilt. Allein in diesem Jahr konnten 140 Familien mit technischer Unterstützung ihre Anbauflächen weiterentwickeln. Zudem wurde eine Gemeinschaftsküche eröffnet, die die lokale Produktion und Verarbeitung stärkt. Hier wachsen nicht nur Bäume – hier wachsen Zukunftsperspektiven.

Frau im Senegal füllen Gießkannen auf

Auch im Senegal, in der Region Kaolack, zeigen sich solche Hoffnungsschimmer. Unsere Partnerorganisation APAF schafft dort in von Trockenheit geprägten Gebieten kleine grüne Oasen. Leguminosenbäume regenerieren den Boden und verbessern die Erträge von Gemüse- und Getreidekulturen. Familien, die zuvor kaum von ihrer Landwirtschaft leben konnten, gewinnen neue Zuversicht. Diese Inseln des Grüns sind nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch wichtige soziale Anker – insbesondere für Frauen und andere gesellschaftlich benachteiligte Gruppen.

Eine Gruppe Inder:innen pflanze zum Weltumwelttag einen Baum

Mut und Weitsicht beweisen auch Frauen in Indien. In der Paderu-Region im Bundesstaat Andhra Pradesh unterstützt unser Partner, die Amrutha Welfare Society, indigene Adivasi-Gemeinschaften dabei, ihre Landwirtschaft widerstandsfähiger gegenüber den Folgen der Klimakrise zu machen. „Klima-intelligent“ bedeutet hier: ökologische Anbaumethoden, der Aufbau von Produktionsgenossenschaften und stabilere Einkommen. Eine erste bäuerliche Genossenschaft ist bereits entstanden, viele weitere Frauen werden derzeit geschult, um an dieser Entwicklung teilhaben zu können. Dass jene Menschen, die am stärksten vom Klimawandel betroffen sind, oft am wenigsten zu ihm beitragen, macht diese Arbeit umso dringlicher.

Aus Setzlingen werden Bäume – und aus Projekten Perspektiven. Perspektiven gegen die Hoffnungslosigkeit inmitten der Krisen. Perspektiven, die uns dabei helfen, den Mut nicht zu verlieren. Alle drei vorgestellten Projekte leisten wertvolle Arbeit. Sie stärken Gemeinschaften, sichern Lebensräume und verbessern die Ernährungssituation vieler Familien.

Zu Weihnachten möchten wir Sie herzlich einladen, unsere Partnerprojekte mit einer Spende zu unterstützen. Helfen Sie mit, Lebensräume zu sichern, Ernährung zu stärken und Hoffnung dort wachsen zu lassen, wo sie dringend gebraucht wird.

Lassen Sie uns gemeinsam mit Kraft und Zuversicht ins neue Jahr gehen und uns weiterhin für eine gerechte und solidarische Welt einsetzen. Wir wünschen Ihnen erholsame Feiertage, einen guten Start in ein solidarisches neues Jahr und danken Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung.



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