Newsletter - Für bessere Smartphonedarstellung klicken Sie hier:
|
|
|
|
|
|
Liebe Leser:innen,
„die Welt liegt in unseren Händen. Wir können unseren Planeten nur gemeinsam schützen, indem wir uns gegenseitig stärken und zusammenschließen!“
Mit diesen Worten wendete sich die indigene Aktivistin Rilcélia vergangene Woche an ihr Berliner Publikum. Bei der Podiumsdiskussion im Botanischen Garten stand die Frage im Mittelpunkt, wie eng Artenvielfalt, Lebensrecht und Zukunft miteinander verbunden sind. Für die Munduruku ist die Natur weit mehr als ihre Umwelt, sie ist Grundlage ihrer Kultur, ihrer Spiritualität, ihrer Medizin und ihrer Ernährung.
|
|
|
Zwei Wochen lang waren unsere brasilianischen Partner aus dem Amazonasgebiet, Luis Santos Painhum Munduruku (Pariri), Rilcélia Akay Munduruku (audiovisuelles Kollektiv Daje Kapap Eypi) und Marco Antônio Mota (FAOR) zu Besuch. Auf verschiedenen Veranstaltungen in Berlin und München berichteten sie von Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen in ihrem Lebensraum. Gleichzeitig handelten ihre Erzählungen aber auch von Widerstand, Selbstorganisation und Erfolgen bei der Verteidigung ihres Territoriums gegen illegale Goldsucher und Holzfäller.
Es wurde zugehört, erzählt und zahlreiche Brücken zwischen den entfernten Lebensrealitäten in Berlin und am Amazonas geschlagen. Dies hat uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig solche Räume des Austauschs sind – gerade in einer Zeit, in der die Entwicklungszusammenarbeit so stark unter Druck gerät. Dieser Besuch hat Verbindungen gestärkt, Verständnis geschaffen und deutlich gemacht, dass internationale Solidarität nicht nur möglich ist, sondern gelebt wird.
Erfahren Sie in unserem aktuellen Newsletter mehr über die Besuchsreise und die Erfolge der Munduruku.
|
|
|
Mit solidarischen Grüßen
Ihr ASW-Newsletterteam
|
|
|
|
Munduruku zu Besuch in Berlin
|
|
|
In Berlin sind zwei intensive Wochen zu Ende gegangen, in denen die Stimmen unserer Partner:innen aus dem brasilianischen Amazonasregenwald unmittelbar hör- und erlebbar wurden. Zwischen Festivalbühnen, politischen Gesprächen und Kinoräumen entstand ein dichtes Programm. Was haben wir gelernt? Was nehmen wir mit?
|
|
|
|
Berlin und die Munduruku: Gemeinsam für Klimaschutz
|
|
|
Es war nicht das erste Mal, dass wir unsere Partner:innen aus dem Amazonas in Berlin begrüßen durften. Im vergangenen Jahr nahm außerdem eine Delegation von Berliner Abgeordneten der SPD und der Grünen den weiten Weg in das Territorium des indigenen Volkes auf sich, um sich ein eigenes Bild von der verheerenden Umweltzerstörung, aber auch von den beeindruckenden Erfolgen der Gemeinschaft zu machen.
Diese gegenseitigen Besuche sind Teil der Initiative „Berlin aktiv im Klimabündnis“. Die Initiative stärkt die Selbstbestimmung der Munduruku durch verschiedene Projekte, darunter den Aufbau eines Bildungs- und Kulturzentrums. Ein Ort, der nicht nur die kulturelle Identität, durch Bildung, Wissensaustausch und Vernetzung stärkt, sondern auch zentraler Knotenpunkt in der politischen Organisierung für den Umweltschutz und die Verteidigung ihres Territoriums ist.
|
|
|
|
"Die Medien sind eine Waffe, um unser Territorium zu verteidigen"
|
|
|
Ihre eigenen Geschichten selbst erzählen wollen, anstatt von externen Journalist:innen abhängig zu sein, das war die Motivation der Munduruku-Frauen ihr eigenes audiovisuelles Kollektiv zu gründen. Mit dem Kollektiv Daje Kapap Eyp prangern die Frauen die Invasion ihres Territoriums an, stärken ihre Kultur.
|
|
|
|
Wie kann ich die ASW unterstützen?
|
|
|
Weltnachbarschaft leben - Für eine Welt, die zusammenhält!
Werden Sie Fördermitglied der ASW und unterstützen Sie uns mit Ihrem regelmäßigen Beitrag:
|
|
|
|
|
|